Baden-Württemberg
gegen Menschenfeindlichkeit
und Rechtsextremismus.

 

Rechte Gewalt und „Feindeslisten“ und „Schattenarmeen“

Vortrag und Diskussion im Rahmen der Reihe: "Wie weiter?"

Schatten hinter Spiegel als Symbolbild für Einsamkeit. Foto: Photo by David Werbrouck on Unsplash.com.
Schatten hinter Spiegel als Symbolbild für Einsamkeit. Foto: Photo by David Werbrouck on Unsplash.com.

Veranstaltungsdaten


Vortrag und Diskussion
Rechte Gewalt und „Feindeslisten“ und „Schattenarmeen“

Dienstag, 3. Dezember, 19:00 Uhr
Kulturzentrum Merlin, Augustenstraße 72, 70178 Stuttgart
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wie weiter?“


Referentin: 

Luigi Pantisano, Stuttgarter Stadtrat, zivilgesellschaftlich engagiert gegen Rechtsextremismus.
Sascha Maier, Redakteur, „Stuttgarter Zeitung“ und „Stuttgarter Nachrichten“
Sebastian Erb, Redakteur, „die tageszeitung“

Zielgruppe: 

Programmverantwortliche in den Bereichen Extremismusprävention, Radikalisierungsprävention, Antidiskriminierung, Demokratieförderung und politische Bildung und andere Interessierte

Veranstalter:
Anlauf- und Vernetzungsstelle gegen Rassismus, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus, Landesarbeitsgemeinschaft Offene Jugendbildung Baden-Württemberg., gefördert vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.
Fach- und Beratungsstelle LEUCHTLINIE – Beratung für Betroffene von rechter Gewalt in Baden-Württemberg.

Kosten:
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erwünscht. Fahrtkosten werden nicht erstattet.

Anmeldung:
per E-Mail an mail@remove-this.demokratie-bw.de

zum Programm (pdf)

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Durch neueste Bedrohungen gegen Bundespolitiker*innen sind sie wieder im Bewusstsein der Öffentlichkeit: die sogenannten Feindeslisten der extrem rechten Szene. Im Rahmen behördlicher Ermittlungen und journalistischer Recherchen wurde bekannt, dass diese schon seit 2015 bekannten Listen, gezielt durch extrem rechte Gruppen genutzt wurden, um Anschläge zu planen. Auch der Aufbau von „Schattenarmeen“ durch rechtsextreme Prepper wurde bekannt. Ein bekanntes Beispiel ist das sogenannte Hannibal-Netzwerk. Nach zwei Jahren aufwendiger Recherchen konnten die Verflechtungen zum „Hannibal-Komplex“ aufgedeckt werden.

Ein Gespräch richtet den Blick aus der Betroffenenperspektive heraus auf das Phänomen der Bedrohung von Politiker*innen und bürgerschaftlich Engagierten. In einem anschließenden Vortrag werden die Erkenntnisse aus den journalistischen Recherchen wiedergegeben. Der Einblick zeigt eindrücklich die Ausmaße und Verflechtungen auf und verdeutlicht das Ausmaß an Bedrohungen und rechter Gewalt. Die Veranstaltung versucht durch Information und Austausch gemeinsame Herausforderungen zu formulieren.

Hinweis:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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