Baden-Württemberg
gegen Menschenfeindlichkeit
und Rechtsextremismus.

 

Demokratische Antworten auf die Klimakrise

Tagung am 11. und 12. November 2019 in Bad Urach

Schüler bei einer Demonstration gegen Klimawandel halten Plakat mit dem Schriftzug "Climate now, Homework later" (Übersetzung: Klima jetzt, Hausaufgaben später) hoch.
Schülerdemonstration gegen Klimawandel. Foto: Photo by Jonathan Kemper on Unsplash.com

Veranstaltungsdaten


Tagung
Demokratische Antworten auf die Klimakrise

Montag, 11. November und Dienstag, 12. November 2019
Haus auf der Alb, Tagungszentrum der LpB, Hanner Steige 1, 72574 Bad Urach


Zielgruppe:
Mitarbeitende öffentlicher Verwaltungen, Multiplikator*innen politischer Bildung, Freiwilligendienstleistende, Studierende, Presse, Interessierte.

Ort:
Haus auf der Alb, Tagungszentrum der LpB
Hanner Steige 1, 72574 Bad Urach

Kosten: 

  • Regulär: 30,00 EUR inkl. Verpflegung und Übernachtung.
  • Ermäßigt: 10,00 EUR (Studierende).
  • Kostenlos: Für Freiwilligendienstleistende und Menschen ohne Arbeit.

Der Teilnehmendenbeitrag muss bis zum 08. November 2019 eingegangen sein. Sollte der Betrag nicht überwiesen sein, werden Sie vor Ort aufgefordert diesen in bar zu begleichen. Fahrtkosten werden nicht erstattet.

Anmeldung:
https://www.lpb-bw.de/veranstaltung16016 

Anmeldeschluss ist der 7. November 2019, die Plätze sind begrenzt.

zum Programm

Nach oben

Inhalt der Veranstaltung

„Der Klimanotstand ist ein Rennen, das wir verlieren. Aber wir könnten es gewinnen.“
(Antonio Guteres, UN-Generalsekretär beim Klimagipfel am 23. September 2019 in New York)

Die globale Klimakrise stellt die Welt vor große Herausforderungen. Gelingt es der Menschheit die globale Erwärmung zu begrenzen? Gelingt es der Menschheit die Folgen der Klimakrise so zu gestalten, dass weite Teile der Erde bewohnbar bleiben? Markierte der 20. September 2019 einen Wendepunkt?

Weltweit demonstrierten Millionen von Menschen für mehr globalen Klimaschutz angesichts der globalen Klimakrise. Auch in Deutschland waren Hunderttausende auf der Straße und forderten die Politik zum Handeln auf. Am selben Tag verkündete die Bundesregierung ihre Pläne für ein Paket zum Klimaschutz. Politische Gegner, Demonstranten, aber auch Stimmen aus Wirtschaft und Wissenschaft reagierten prompt. Die neuen Pläne wurden teils scharf kritisiert. Lobende Worte gab es auch. Zum Beispiel für den sanften Einstieg in den Klimaschutz, der soziale Härten abfedere.

Was kann die Demokratie leisten?
Das Beispiel der Diskussion über das deutsche Klimaschutzpaket zeigt: Liberale Demokratien sehen sich besonderen Fragestellungen ausgesetzt. Demokratische Aushandlungsprozesse, die viele Beteiligte einbeziehen, sind häufig langsam. Sind sie schnell genug, um innerhalb des engen Zeitfensters Lösungen anzubieten? Sind sie in der Lage die wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels für ihre Bürger sozial abzufedern? Kann es weiter wirtschaftliches Wachstum geben, auch wenn verstärkt in den Klimaschutz investiert wird? Wie ist es zu bewerten, dass erstmalig CO2 in Deutschland besteuert wird?

Ziel der Tagung
In der Veranstaltung „Demokratische Antworten auf die Klimakrise“ handeln die Teilnehmenden diese und weitere brennende Fragen aus: Was sind die genauen Befunde der Klimakrise? Wer sind die entscheidenden Akteure? Was können Kommunen und das Land leisten? Wie verlaufen die Debatten innerhalb der Bevölkerung? Gemeinsam begeben sich die Teilnehmenden auf die Suche nach demokratischen Antworten auf das wohl drängendste Problem unserer Zeit.

Nach oben

Programm

Nach oben